Herzstück des Handschriftroboters sind drei Linearachsen, die die Bewegung eines Kugelschreibers ermöglichen. Die Positionierung soll so präzise sein, dass der Roboter sogar Nuancen von vorgegebenen Handschriften imitieren kann.
Zwei der Linearachsen verlaufen parallel in einem Abstand von rund 50 cm. Auf ihren Schienen bewegen sich Linearschlitten, die eine dritte Linearführung halten und vertikal positionieren. Der Stift ist auf einem weiteren Schlitten montiert, der sich horizontal auf der dritten Linearführung bewegt. So erreicht er durch das synchrone Zusammenspiel der Achsen jeden beliebigen Punkt auf dem Schreibfeld. Beginnt der Stift zu schreiben, ist höchste mechanische Präzision gefragt – und hier war man auf der Suche nach den richtigen Komponenten.
Frühere Modelle funktionierten zwar, aber nur langsam und waren anfällig für Verschleiß. Das führte zu hohen Wartungskosten. Auch die Schreibergebnisse waren unbefriedigend. Die Roboter kommen bei einem Kunden in einer Lagerhalle zum Einsatz. Weil es mehrere Roboter sind und weil die Umgebung recht staubig ist, waren ein möglichst leiser Lauf und der Verzicht auf externe Schmiermittel weitere wichtige Anforderungen an die Bauteile.