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Design-Checkliste für freitragende Anwendungen
10 Experten-Tipps für die Planung freitragender Energieketten
Energieketten (auch Energieführungskette, e-kette oder Kabelschleppkette) sind mechanische Maschinenelemente. Sie sind dazu da, um Energien, Daten und Impulsen zu führen und zu schützen, die unterschiedlichsten Umwelteinflüssen trotzen müssen. Entscheidend ist bei Kabelführungen die Symbiose der gegeneinander bewegten Komponenten. Darunter fallen Kabel, Schläuche, Innenaufteilungen, Zugentlastungen oder Führungsrinnen.
Die verwendeten Materialien (Werkstoffe) müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, sodass höchste Laufzeiten und Lebensdauer erreicht werden. Durch Energieketten werden Stillstandzeiten überall dort vermieden, wo Energie beweglichen Verbrauchern in Form von Elektrizität, Gas, Luft oder Flüssigkeiten zugefügt wird.

Bis zu 4 Jahre Garantie auf Energieketten

Alle Montageanleitungen für Energieketten im Überblick.

Energieketten in interaktiven
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Passende Leitungen für Energieketten mit 4 Jahren Garantie

die Herstellung leistungsfähiger Batterien erfordert hochautomatisierte Fertigungslinien mit speziellen Chemikalien und Trockenreinräumen, die höchste Anforderungen an Energieketten, Lagerstellen und Leitungen stellen. Da Schmierstoffe unter diesen Bedingungen ihre Eigenschaften verändern und Wartungsaufwand sowie Stillstände verursachen können, ist der Einsatz schmierfreier Komponenten essenziell.
Die Lösung: Unsere schmierfreien und wartungsfreien Komponenten, wie Gleitlager- und Lineartechnik sowie Energieketten und Leitungen.
Wo werden Energieketten eingesetzt? - Energieketten von igus sind heute schon in vielen hunderttausend Anwendungen weltweit zuverlässig im Einsatz - von Getränkeautomaten bis zu Stahlwerken. Über 400.000 Kunden weltweit aus 50 Branchen setzen auf Energieketten von igus.
Eine Energiekette wird auch Schleppkette, Kabelkette, Energieführungskette, e-kette oder Kabelschleppkette genannt.
Das Obertrum ist der obere bewegliche Teil der Energiekette, das Untertrum der untere meist gleitende oder fest geführte Teil.
Die richtige Größe einer Energiekette wird anhand von Leitungsanzahl, Leitungsdurchmesser, Biegeradius und dem benötigten Innenraum der Energiekette bestimmt.
Leitungen und Schläuche die in e-ketten verlegt werden sollen eine ausreichende Platzreserve haben. Folgende Reserven sind erforderlich:
Mindestabstände nach oben und zu den Seiten müssen eingehalten werden.

Wenn auf dem Kettenglied keine Kennzeichnung zu sehen bzw. nicht mehr zu erkennen ist, kann der Biegeradius auch gemessen/berechnet werden. Sie messen die Höhe des Radiusbogens, Maß H (vom Boden bis zur oberen Außenkante des Kettenobertrums), siehe Abbildung. Da der Radius in der neutralen Phase des Kettengliedes gemessen wird, muss von dem Maß H noch einmal die Außenhöhe ha des Kettengliedes abgezogen werden.
Das Ergebnis teilen sie durch 2 und erhalten den nominellen Biegeradius R der Energiekette. Zusammengefasst als Formel: R = (H – ha)/2

Beispiel eines Belastungsdiagrammes
Eine freitragende Energiekette darf höchstens so lang sein, wie es die zulässige freitragende Länge für die jeweilige Serie und das Gewicht der Zusatzlast erlaubt. Typischerweise liegen Kunststoff-Energieketten bei wenigen Metern.
In der Praxis lesen Sie die maximale freitragende Länge aus dem typenspezifischen Belastungsdiagramm des Herstellers ab und prüfen, ob Verfahrweg und Leitungsgewicht noch darin liegen, sonst muss die Kette geführt oder unterstützt werden.

Kabel werden drallfrei in die Energiekette gelegt: möglichst einzeln, getrennt durch Trennsteg, mit etwa 10% Freiraum um jedes Kabel und unter Beachtung des zulässigen Biegeradius. Schwere Leitungen außen, leichtere in der Mitte anordnen und Zugentlastung an beiden Enden sicherstellen.
Mehr zu Verlegungsrichtlinien informierenEnergieketten können je nach Anwendung horizontal, vertikal, seitlich oder in rotierenden Bewegungen eingesetzt werden.
Zu den EinbauartenFür Energieketten eignen sich ausschließlich hochflexible und schleppkettentaugliche Kabel, die für dauerhafte Biegebeanspruchungen ausgelegt sind.
Jetzt flexible Leitungen für Energieketten entdeckenLautstärke und starker Verschleiß an Ihrer Energiekette entstehen meist durch falsche Auslegung oder Montage. Typische Ursachen sind Überfüllung, zu kleiner Biegeradius, ungeeignete oder zu viele Kabel, fehlende oder falsche Trennstegen, oder stoßende Kettenglieder bei hohen Geschwindigkeiten.
Eine Energiekette bricht meist durch Überlastung, falsche Auslegung, zu hohe Zusatzlasten oder starken Verschleiß im Betrieb.

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