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Eine Führungsrinne ist ein Führungssystem für Energieketten aus korrosionsfestem Aluminium, Stahl oder Edelstahl, das bei langen horizontalen Verfahrwegen eingesetzt wird. Sie verhindert, dass die Energiekette seitlich aus ihrer vorgesehenen Bahn läuft, und unterstützt eine kontrollierte Bewegung der Energiekette.
Bei einer gleitenden Anwendung legt sich das Obertrum der Energiekette auf das Untertrum oder gleitet auf einer dafür vorgesehenen Gleitschiene. Die Führungsrinne nimmt die seitlichen Kräfte auf und sorgt dafür, dass die Energiekette sicher geführt wird.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Materialien | Aluminium, Stahl oder Edelstahl |
| Einsatzbereich | Verfahrwege meist ab 5 bis über 100 Meter (z. B. Krananlagen, Fördertechnik) |
| Zubehör | Gleitschienen an den Rinnenwänden reduzieren Verschleiß und Geräusche |
Eine Führungsrinne wird dann eingesetzt, wenn der Verfahrweg so lang ist, dass die Energiekette ihre freitragende Länge überschreitet. Die Energiekette wird in einer gleitende Anwendung geführt.
Typische Anzeichen für den Einsatz einer Führungsrinne:
Folgende Parameter sind für die Auslegung eines Rinnensystems erforderlich:
Welche Führungsrinne ist die richtige?
| Anforderung | Empfohlene Lösung |
|---|---|
| Allgemeiner Maschinenbau | Super-Alu Basic |
| Anspruchsvoller Anlagenbau | Super-Alu Heavy Duty |
| Hohe mechanische Belastung | Stahlrinne |
| Raue Umgebung | Stahlrinne |
| Für Kranträger | guidefast |

Nicht jede Anwendung benötigt eine klassische Führungsrinne. Für bestimmte lange Verfahrwege bietet igus selbstführende Energiekettensysteme wie autoglide an. Je nach System sind damit Verfahrwege bis zu 80 m ohne klassische Führungsrinne möglich.

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