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Talkum spielt in der Kabel- und Leitungsfertigung eine wichtige Rolle – insbesondere bei flexiblen Leitungen, die in der dauerhaften Bewegung in der Energiekette funktionieren müssen. Als Trenn- und Gleitmittel sorgt es dafür, dass Adern untereinander und gegenüber dem Mantel nicht aneinander haften und gleitende Bewegungen ausführen können, ohne beschädigt zu werden. Doch was genau ist Talkum, und warum wird es in der Kabeltechnik eingesetzt?

In der Kabelindustrie dient Talkum dazu, die Aderisolierungen vom Außenmantel zu trennen. Durch diese Trennschicht:
Das ist vor allem in Energiekettensystemen entscheidend, wo Leitungen kontinuierlich gebogen, beschleunigt und geführt werden.
Beim Fertigungsprozess werden die verseilten Adern von einem heißen, noch weichen Mantelwerkstoff umschlossen.
Ohne Talkum bestünde die Gefahr, dass:
Dies würde zu:
Talkum verhindert genau dieses Anhaften und sorgt so für eine saubere Trennung von Adern und Mantelmaterial.
Ein weiterer wichtiger Vorteil:
Mit Talkum lässt sich eine Leitung wesentlich einfacher abmanteln.
Durch die gleitfähige Trennschicht kann der Mantel nach dem Rundschnitt problemlos abgezogen werden – ein entscheidender Faktor für Installateure und Monteure, insbesondere bei häufigen Anschlussarbeiten.
Talkum erfüllt in der Leitungsfertigung mehrere wichtige Funktionen: Es reduziert Reibung, verhindert thermisches Anhaften zwischen Mantel und Aderisolierung und verlängert so die Lebensdauer der Leitung – besonders in bewegten Anwendungen. Gleichzeitig verbessert es die Verarbeitbarkeit und erleichtert das Abmanteln im praktischen Einsatz.
Damit ist Talkum ein kleines, aber entscheidendes Element in der Konstruktion langlebiger und zuverlässiger Leitungen.

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