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Nach dem Prinzip des hängenden Einbaus sind Verfahrwege, also Einbauhöhen, von über 100 m mit unseren Energieketten möglich. Besonders im Bereich der Materialflusstechnik ermöglicht die Energieketten eine gebündelte Zuführung von unterschiedlichsten Leitungstypen. Die Verwendung einer Energiekette stellt sicher, dass sich einzelne Leitungen nicht in Regalteilen oder vorstehenden Paletten verfangen.
| Hubhöhe maximal | 100 m | |
| v maximal | 20 m/s | Abhängig von Hubhöhe und Stabilität der Energiekette |
| a maximal | 50 m/s2 | Abhängig von Hubhöhe und Stabilität der Energiekette |
Bewegung ohne Querbeschleunigung
Wenn die Anwendung eine rein vertikale Bewegung ohne Querbeschleunigung vorsieht, kann die Energiekette ohne seitliche Unterstützung montiert werden.
Bewegung mit Querbeschleunigung
Wenn zusätzlich Querbeschleunigungen auftreten, muss in den meisten Fällen eine seitliche Führung der Energiekette vorgenommen werden. Die Führung muss nicht immer durchgehend sein. Sie muss jedoch mindestens den Bereich abdecken, in dem die Energiekette auspendeln könnte.
Die Querbeschleunigung wirkt dann quer zur Energiekette, wo sie stabiler ist. Im Falle einer Führung sollte eine Energiekette mit Vorspannung gewählt werden. Dies stellt sicher, dass die Energiekette in die Führungsrinne gepresst wird.
Nach Möglichkeit sollte die Energiekette wie in Abbildung B gezeigt montiert werden.

Eine normale Energiekette mit Vorspannung von uns ist für den hängenden Einsatz geeignet, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Die Vorspannung trägt zu einem leisen Betrieb der Energiekette bei, benötigt durch das leicht bauchige Aussehen allerdings etwas mehr Platz. Wenn kein Platz vorhanden ist - wie das bei Regalförderung in engen Gassen häufig der Fall ist, muss die Energiekette ohne Vorspannung bestellt werden. Wir bieten zahlreiche NC-Versionen ohne Vorspannung an. NC steht für No Camber, englisch für ohne Vorspannung.
Bestellbespiel: E4.32.10.175.0.NC

Starre Anschlusselemente werden bei vertikal stehenden und hängenden Anwendungen eingesetzt – hier wird eine starre Verbindung zwischen dem ersten Kettenglied und Anschlusselement geschaffen welches ein Wegschwenken der Energiekette vermeidet. Eine zusätzliche Verschraubung ist bei stark beanspruchten Anwendungen ebenfalls möglich.
Für jede Energiekette werden maximale Zug- und Schubkräfte definiert, um anhand von Länge, Gewicht und weiteren Faktoren die passende Kette auszuwählen. Wichtige Einflussgrößen sind dabei das Eigengewicht der Kette, das Gewicht der Leitungen und Schläuche, die Beschleunigung sowie der Reibfaktor; bei hängenden Anwendungen entfällt der Reibfaktor und es wird nur mit der Schwerkraft gerechnet. Zusätzlich muss auch die maximale Zugkraft der Leitungen berücksichtigt werden, da insbesondere dünne Leitungen durch ihr Eigengewicht beschädigt werden können.
Der minimal benötige Einbauraum ergibt sich aus 2x Radius + Kettenaußenhöhe. Je nach Kettengröße und Radius empfiehlt es sich aber noch zusätzlich etwas Platz (20 – 30 mm) vorzusehen. Auch empfiehlt es sich oft die e-kette OHNE Vorspannung zu bestellen. Man ergänzt hierbei einfach die Artikelnummer der jeweiligen Energiekette um ein „.NC“, z.B. 2500.05.075.0.NC.
Für hängende Anwendungen sind eine sichere Zugentlastung und eine saubere Trennung der Leitungen entscheidend. Die Leitungen müssen ihr Eigengewicht selbst tragen, da die Energiekette nur als Führung dient und keine tragende Funktion übernimmt. Zudem sind geeignete Zugentlastungssysteme zu verwenden und Mindestabstände zwischen den Leitungen einzuhalten (z. B. 10 % bei elektrischen Leitungen und 20 % bei Hydraulikschläuchen).

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