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Schmier- und wartungsfreie Komponenten für die autonome Robo-Küche

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: diverse Gleit, Gelenk- und Linearlager, Energieketten für Dreh- und 3D-Bewegungen
  • Anforderungen: Frei von externer Schmierung, wartungsarm, hohe Lebendsauer, kostengünstig, kurze Lieferzeiten
  • Branche: Automatentechnik
Auswärts essen wird immer beliebter, gleichzeitig mangelt es an Personal, das in der Gastronomie arbeiten möchte. Mit seiner autonomen Robo-Küche (ARK) hat das kanadische Start-up RoboEatz eine Antwort auf dieses Problem. In einer einzigartigen Küchenzelle bereitet ein Roboter verschiedenste kalte und warme Mahlzeiten zu, und das innerhalb kürzester Zeit und in gleichbleibender Qualität. Bis zu 70 Gerichte kann die Zelle in einer Stunde fertigstellen, sich selbsttätig reinigen und die insgesamt 50 Zutatenbehälter mit festen und flüssigen Inhalten nachfüllen. Nach dem Bau mehrerer Prototypen und zweijähriger Erprobung tritt RoboEatz jetzt die Serienproduktion an. 
RoboEatz Küchenzelle

Problem

Die Zutatenbehälter ansteuern, eine abgewogene Menge in den Kochtopf oder Mixer kippen und das fertige Gericht servierfertig zum Kunden bringen: In der Küchenzelle ist viel in Bewegung. Und damit die reibungslos, sauber und sicher abläuft, waren die Konstrukteure von RoboEatz auf der Suche nach Energieführungen, Lagern und Antriebskomponenten, die sich für die Lebensmittelverarbeitung eigenen und keine externe Schmierung benötigen. Gefordert waren außerdem eine hohe Lebensdauer bei gleichzeitiger Kostenersparnis sowie die Nutzung von Serienteilen mit kurzen Lieferzeiten. Zudem war es den RoboEatz-Gründern wichtig, mit möglichst wenigen und weltweit präsenten Zulieferern zusammenzuarbeiten.

Lösung

Die Entwickler griffen auf die langjährige Robotik- und Automatisierungsexpertise von igus zurück. Für die vielen unterschiedlichen Bewegungen kommt eine Vielzahl an motion plastics zum Einsatz, die den Anforderungen an Langlebigkeit, Schmierfreiheit und Kostenersparnis gerecht werden. So sind etwa trockenlaufende igubal Flanschlager und Gelenkköpfe für die Schwenkbewegung des Woks und der Zutatenboxen zuständig und ermöglichen dabei einen Fluchtungsausgleich. iglidur MCM-Clipslager dienen zudem als Wellenführung in Blechverbindungen. Die Linearbewegungen der einzelnen Achsen, beispielsweise an den Behältern, werden mit drylin Lineartechnik ausgeführt. Beim Greifer gewährleisten drylin SLW-Linearmodule eine sichere Ausführung; der Greifarm fährt mittels gegenläufiger Spindel auf und zu. Bei einem Drehwinkel von 360° in der ersten Achse des Roboters sorgt eine RBR-Energieführung für eine sichere Energie- und Signalversorgung. Und am Roboterarm ist schließlich eine triflex Energiekette mit Rückzugsystem montiert, die die Lebensdauer der Leitungen in dreidimensionaler Bewegung enorm erhöht.
RoboEatz Küchenzelle Gesundes Fast Food, vom Kochroboter zubereitet und serviert. Im Greifer kommt schmierfreie Lineartechnik zum Einsatz.
RoboEatz Küchenzelle Am Roboter ist eine dreidimensionale triflex Energiekette mit Rückzugssystem installiert. igubal Gelenklager sind für die Schwenkbewegung der Zutatenboxen zuständig.
RoboEatz Küchenzelle An der Drehachse des Roboters sorgt eine RBR-Energiekette für die sichere Zuführung von Energie und Signalen.

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